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Audi dreht einen der spektakulärsten Werbespots der Unternehmensgeschichte
Freitag, 04 November 2005 | Autor: Audi AG

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Ein Audi V8 quattro DTM wird bei seiner Fahrt durchs Wasser gefilmt.
Ein Audi V8 quattro DTM wird bei seiner Fahrt durchs Wasser gefilmt.
Wasser, Sand und Eis - Mit dem Q7 vor der Kulisse Islands

- 40-Sekunden-Film läuft ab 5. November im deutschen Fernsehen
- Auch drei historische Rennautos von Audi bei Dreharbeiten dabei
- Sensationelle Bilder und neue Blickwinkel auf ein Auto

Rund zwölf Jahre lang macht Gerhard Kiefer den Job schon bei Audi. Er koordiniert alle Dreharbeiten für Werbefilme. In dieser Zeit hat er nach eigenem Bekunden schon an die 70 TV-Spots für die Marke mit den vier Ringen realisiert.

Der Audi Sport quattro S1 Pikes Peak bei den Aufnahmen für die Sand-Sequenz.
Der Audi Sport quattro S1 Pikes Peak bei den Aufnahmen für die Sand-Sequenz.
Darunter manchen "Klassiker", der Kunden wie Experten gleichermaßen im Gedächtnis geblieben ist. "Aber bei der Entstehung des neuen Werbefilms für den Audi Q7 bin auch ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen", sagt Kiefer. Ab dem 5. November läuft einer der aufwändigsten TV-Spots in der Geschichte des Ingolstädter Automobilherstellers im Fernsehen. Gedreht wurde der 40-Sekunden-Film "Ultimativ quattro" in Island und Prag, die Spezial-Effekte entstanden in Paris. Und Kiefer ist sich sicher: "Solch spektakuläre Bilder hat es in der TV-Werbung noch nicht gegeben."

Dreharbeiten mit dem Q7 auf dem isländischen Gletscher Langjökull.
Dreharbeiten mit dem Q7 auf dem isländischen Gletscher Langjökull.
Insgesamt drei Monate dauerte es von den ersten Vorbereitungen bis zum fertigen Film. Erstmals war dabei die Agentur "kempertrautmann" für Audi aktiv. Und auch für die Kreativen aus Hamburg war es die bislang größte Herausforderung ihrer noch jungen Agentur. In Szene gesetzt wurde der Streifen von einem der derzeit gefragtesten Werbefilm-Regisseure, dem Franzosen Bruno Aveillan. Die Produktion übernahmen Tempomedia, Hamburg, und Quad, Paris.

Hans-Christian Schwingen, Leiter Marketing-Kommunikation bei Audi, erläutert: "Wir ermöglichen in diesem Film Blickwinkel auf ein Auto, die man so noch nicht kennt. Ein Film mit Wow- und nicht nur mit Aha-Effekt."

In einem Prager Filmstudio kamen alle Fahrzeuge an den Haken eines Krans. In vier Meter Höhe baumelnd wurden dann unter den Fahrzeugböden hinweg riesige Mengen Wasser sowie Sand und Schotter geblasen, um spektakuläre Detailaufnahmen umsetzen zu können.
In einem Prager Filmstudio kamen alle Fahrzeuge an den Haken eines Krans. In vier Meter Höhe baumelnd wurden dann unter den Fahrzeugböden hinweg riesige Mengen Wasser sowie Sand und Schotter geblasen, um spektakuläre Detailaufnahmen umsetzen zu können.
Damit meint er Ansichten, bei denen der Zuschauer quasi unter Wasser, unter einer Sandpiste oder unter der Eisfläche sitzt, hinaufblickt und über sich ein Auto vorbeifahren sieht - die "quattro-Perspektive". Die Bilder entstanden bei Dreharbeiten in realer Umgebung genauso wie bei Nachbauten im Studio und dem Einsatz von Spezial-Effekten.

Und das ist zu sehen: Zuerst sieht man ein Audi Rallye-Auto in rasanter Fahrt auf einer Sandpiste, dann schießt ein zweiter Rennwagen über eine von Wasser bedeckte Fläche. Schließlich folgt die Rennszene auf, beziehungsweise unter der Eispiste und der Texteinblendung: "Seit 25 Jahren bauen wir quattro für unsere Autos." Dann kann man den Q7 erkennen, die Kamera durchbricht von unten die Eisfläche und gibt den Blick frei auf den auf dem Eis fahrenden Q7. Es folgen zwei weitere Texteinschübe, zuerst: Jetzt haben wir ein Auto für quattro gebaut. Und dann: Der Audi Q7. Vom Erfinder des quattro.

Dreharbeiten mit dem Audi 200 quattro TransAm auf dem isländischen Gletscher Langjökull.
Dreharbeiten mit dem Audi 200 quattro TransAm auf dem isländischen Gletscher Langjökull.
Vier Tage lang wurde dafür vor der grandiosen Naturkulisse Islands gedreht. Mit von der Partie war eine Crew von rund 80 Leuten, Kamerafahrzeuge, ein Truck mit modernstem Filmequipment, zwei Spezialtransporter, die die beiden Audi Q7 (Farbe: Lichtsilber) sowie die drei historischen Audi Rennfahrzeuge transportierten. Kiefer: "Gerade diese Rennautos waren für die Story unheimlich wichtig. Sie alle haben quattro-Antrieb und feierten im Rennsport große Erfolge. Wir werfen in diesem Film bewusst die große Geschichte unserer Marke in die Waagschale."

Doch es war auch ein großes Wagnis, diese drei Rennfahrzeuge, die einen unschätzbaren ideellen wie finanziellen Wert darstellen, den Gefahren eines TV-Drehs in der isländischen Wildnis auszusetzen, sie durchs Wasser, durch Sand und Schotter sowie übers Eis jagen zu lassen. In Szene gesetzt wurden neben dem Q7 ein 550 PS starker Audi 200 quattro TransAm (Eis-Sequenz), mit dem Audi 1988 gleich im ersten Anlauf die amerikanische TransAm-Rennserie gewann. Mit dem Audi Sport quattro S1 "Pikes Peak" (Sand-Sequenz), der rund 600 PS, leistet, fuhr Walter Röhrl auf der legendären Bergrennstrecke des Pikes Peak in Colorado 1987 eine über viele Jahre hinweg gültige Rekordzeit. Dritter Renner beim Dreh war der Audi V8 quattro DTM (Wasser-Sequenz) mit 462 PS, mit dem Hans-Joachim Stuck 1990 DTM-Champion wurde.


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