Zuverlässige Ladungssicherung ist auch bei LKW mit Planenaufbau möglich
Montag, 04 Juni 2007 | Autor: Michael Feiten
Fliegende Fässer auf dem ADAC-Sicherheitsgelände
"Achtung Autofahrer: Herumliegende Teile gefährden den Verkehr auf der Autobahn...". Meldungen wie diese sind praktisch täglich im Verkehrsfunk zu hören. Meist sind nicht richtig gesicherte Ladungen die Ursache solch unliebsamer Überraschungen. Um die Straßen zukünftig sicherer zu machen, veranstaltete die SpanSet GmbH & Co. KG aus Übach-Palenberg gemeinsam mit dem ADAC und der DEKRA Bielefeld auf dem ADAC-Sicherheitstrainings-Gelände in Paderborn Mitte Mai ein Ladungssicherungs-Forum. Mit fast 300 Teilnehmern war das Interesse an dem Forum so groß, dass die ursprünglich eintägige Veranstaltung auf zwei Tage ausgedehnt werden musste.
Thema des Forums war die Ladungssicherung auf sogenannten Curtainsidern. Das sind LKW mit Schiebeplanenaufbau, die wegen des einfachen und schnellen Be- und Entladens sehr beliebt sind, aber hohe Anforderungen an die Ladungssicherung stellen. "Eine unzureichende Ladungssicherung ist die Ursache bei rund einem Viertel aller schweren Verkehrsunfälle", verdeutlichte SpanSet-Geschäftsführer Hans-Josef Neunfinger die Bedeutung des Themas. Wie man Waren schnell, wirtschaftlich und dabei sicher laden und transportieren kann, erklärten ausgewiesene Experten auf dem Forum, das neben den Behördenvertretern vor allem Verlader aus der Chemiebranche anzog.
Fahrdemonstrationen auf dem ADAC-Testgelände zeigten, dass selbst Fahrzeugaufbauten, die den modernsten Richtlinien und Normen entsprechen, nicht immer ausreichen. Dipl.-Ing. Wolfgang Bühren, Leiter des Fachbereichs Fahrzeugtechnik und Verkehrsunfallanalyse der DEKRA Automobil GmbH in Bielefeld dazu: "Für das Gros der Ladungsgüter benötigt man zusätzliche Sicherungsmittel". So genügte schon eine Vollbremsung aus moderaten 35 Kilometern pro Stunde, um mit Wasser gefüllte Fässer mitsamt den Einstecklatten auf die Fahrbahn zu schleudern. Im öffentlichen Straßenverkehr wären sie auf der Überholspur oder auf der Gegenfahrbahn gelandet. Mit möglicherweise fatalen Folgen, denn häufig sind solche Fässer mit Chemikalien gefüllt.
Dass es auch anders geht, zeigte eine zweite Demonstration. Die Ladung, jetzt bestehend aus Fässern, tonnenschweren Big Bags und Sackware, ließ sich weder bei der Kurvenfahrt, noch bei Ausweichmanövern oder Vollbremsungen aus ihrer Lage bringen. Und das, obwohl der LKW in diesem Fall nicht einmal den neuesten Vorschriften entsprach. Das Geheimnis lag in dem von SpanSet entwickelte Ladungssicherungssystem TRUXAFE. TRUXAFE unterbindet weitgehend, dass sich das Ladegut durch Fliehkräfte oder Erschütterungen beim Fahren bewegt. Außerdem stabilisiert es den Fahrzeugaufbau und verhindert, dass der LKW bei Kurvenfahrt "breiter" wird, weil das Ladegut bei ordnungsgemäßen Verladung die Plane nicht mehr nach außen drücken kann.
Mit dem von der DEKRA unter realen Bedingungen erfolgreich getesteten und zertifizierten System können Curtainsider schnell und wirtschaftlich nachgerüstet werden, bekräftigte Dipl.-Ing. Carl Franz, Sachverständiger für Ladungssicherung und Mitentwickler des Systems. TRUXAFE eignet sich laut Franz "für Ladungen fast jeder Art - insbesondere bei druckempfindliche Güter die nicht verzurrt werden können - und erfüllt im Hinblick auf die Sicherheit alle gesetzlichen Anforderungen des § 22 StVO". Zudem sei TRUXAFE äußerst wirtschaftlich. Die damit erreichbaren Zeitersparnisse bei der Ladungssicherung machen sich schnell bezahlt. "Außerdem lassen sich mit dem System", so Franz, "Transportschäden und Bußgeldbescheide vermeiden".
Mit Wasser gefüllte Fässer mitsamt der Sicherungslatten schleuderten bei nur 35 km/h auf die Fahrbahn.
Fliegende Fässer auf dem ADAC-Sicherheitsgelände
Dass es auch anders geht, zeigte eine zweite Demonstration. Die Ladung, jetzt bestehend aus Fässern, tonnenschweren Big Bags und Sackware, ließ sich weder bei der Kurvenfahrt, noch bei Ausweichmanövern oder Vollbremsungen aus ihrer Lage bringen. Und das, obwohl der LKW in diesem Fall nicht einmal den neuesten Vorschriften entsprach. Das Geheimnis lag in dem von SpanSet entwickelte Ladungssicherungssystem TRUXAFE. TRUXAFE unterbindet weitgehend, dass sich das Ladegut durch Fliehkräfte oder Erschütterungen beim Fahren bewegt. Außerdem stabilisiert es den Fahrzeugaufbau und verhindert, dass der LKW bei Kurvenfahrt "breiter" wird, weil das Ladegut bei ordnungsgemäßen Verladung die Plane nicht mehr nach außen drücken kann.
Mit dem von der DEKRA unter realen Bedingungen erfolgreich getesteten und zertifizierten System können Curtainsider schnell und wirtschaftlich nachgerüstet werden, bekräftigte Dipl.-Ing. Carl Franz, Sachverständiger für Ladungssicherung und Mitentwickler des Systems. TRUXAFE eignet sich laut Franz "für Ladungen fast jeder Art - insbesondere bei druckempfindliche Güter die nicht verzurrt werden können - und erfüllt im Hinblick auf die Sicherheit alle gesetzlichen Anforderungen des § 22 StVO". Zudem sei TRUXAFE äußerst wirtschaftlich. Die damit erreichbaren Zeitersparnisse bei der Ladungssicherung machen sich schnell bezahlt. "Außerdem lassen sich mit dem System", so Franz, "Transportschäden und Bußgeldbescheide vermeiden".
Mit Wasser gefüllte Fässer mitsamt der Sicherungslatten schleuderten bei nur 35 km/h auf die Fahrbahn.

